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Teilprojekt des DIW Berlin

Ziel dieses Teilprojekts ist es, neue Methoden und Verfahren des Risikomanagements zu entwickeln und durch ein expertengestütztes Klassifikationssystem für die Praxis nutzbar zu machen. Dies ist vor dem Hintergrund des immer deutlicher werdenden Klimawandels erforderlich geworden: Der Klimawandel führt dazu, dass Umwelt- und Wetterbedingungen sich so verändern, dass die einfache Fortschreibung bisheriger Trends die Realität nicht mehr zuverlässig abbildet. Es kann einerseits zu Verschiebungen von Trends, andererseits zu Änderungen in Häufigkeit und Frequenz von Extremereignissen kommen. Daher sind frequentistische Verfahren zur Bestimmung der Wahrscheinlichkeiten für viele Ereignisse nicht mehr adäquat. Auch ist die zukünftige Klimapolitik und damit das regulative Umfeld der Wirtschaft nur schwer vorauszusehen.  Dies betrifft den Finanzsektor in besonderem Maße: Hier werden Entscheidungen, z.B. über die Anlage von Vermögen oder das Angebot von Versicherungen getroffen, deren Konsequenzen weit in die Zukunft reichen. Da über zukünftige Entwicklungen keine genauen Prognosen gemacht werden können, unterliegen solche Entscheidungen einem Risiko. Bisherige Instrumente des Risikomanagements basieren im wesentlichen auf frequentistischen Wahrscheinlichkeitseinschätzungen und deren Fortschreibung. Deshalb besteht hier ein dringender Bedarf nach zusätzlichen Instrumenten der Risikoabschätzung und des Risikomanagements. Diesen Bedarf zu decken ist das Anliegen des vorliegenden Projekts.

Kontakt / Ansprechpartner

Dr. Hans Kremers
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)
Königin-Luise-Straße 5
D -14195 Berlin
+49 (0) 30-897 89-0
jkremers@diw.de
www.diw.de
 

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letzte Änderung: 19.11.07